Seidenkleider
Ein Kleid aus reiner Seide ist ein wunderbarer Luxus für Frauen, die das Besondere lieben. Kein anderer Stoff schmeichelt so sehr der Haut und verströmt eine ähnliche Aura von Exklusivität. Die kostbare Naturfaser der Seidenkleider, die früher der höheren Gesellschaft vorbehalten war, wird aus den Kokons von Seidenraupen gewonnen. Ihre Herstellung war lange Zeit eines der bestgehüteten Staatsgeheimnisse im alten China.
Kleidungsstücke aus Seide zeichnen sich durch einmalig angenehme Trageeigenschaften aus. Das Seidenkleid wird auch von empfindlichster Haut vertragen, es ist atmungsaktiv und wirkt temperaturausgleichend, kühlt im Sommer und wärmt im Winter. Durch den typischen Seidenglanz kommen sowohl zarte Pastellfarben als auch kräftig leuchtende Farbtöne besonders gut zur Geltung.
Um die Schönheit von Seidenkleidern möglichst lange zu erhalten, sollten sie nur von Hand mit einem milden Woll- oder speziellen Seidenwaschmittel bei höchstens 30 Grad gewaschen werden. Auf keinen Fall darf man enzymhaltige Waschmittel verwenden, denn Seidenfasern enthalten Eiweiß, das durch Enzyme angegriffen wird. Beim Spülen der der Seidekleider sollten krasse Temperaturunterschiede vermieden werden. Um die Leuchtkraft der Farben zu erhalten, kann man dem letzten Spülwasser einen Schuss Essig hinzufügen. Danach bitte nicht auswringen, sondern tropfnass aufhängen.
Seide sollte in leicht feuchtem Zustand oder unter einem feuchten Bügeltuch bei mittlerer Temperatur gebügelt werden. Am besten das Seidenkleid nicht direkt vor dem Bügeln einsprühen, denn dadurch können Wasserflecken entstehen. Sind solche Flecken einmal vorhanden, können sie durch Anfeuchten des Stoffes wieder entfernt werden.
Bei zu trockener Raumluft kann es vorkommen, dass Seide sich elektrostatisch auflädt. Abhilfe schafft hier leichtes Einsprühen, wobei man jedoch auf einen sehr fein verteilten Sprühnebel achten sollte, um Wasserflecken auf dem Seidenkleid zu vermeiden. Auch die Verwendung eines Weichspülers im letzten Spülbad kann dem elektrostatischen Aufladen vorbeugen.