Charlestonkleider

Schon damals sorgten die so genannten „Flappergirls“ (engl. „jemand, der flattert“) mit ihnen für großes Aufsehen und erstaunte Männerblicke: die Charlestonkleider!

Viele der jungen Frauen in den 20er Jahren wollten endlich frei sein, möglichst viel Bein zeigen und kurze Haare tragen. Dazu passten die klassischen Charleston Kleider einfach perfekt: sie waren genauso keck, frech und ausgeflippt! Diese Kleiderform verdankt ihren Namen dem Modetanz „Charleston“ und hatte ihre Hoch-Zeit zwischen 1925 und 1927. Und das war auch kein Wunder: die Charlestonkleider waren gerade geschnitten und erlaubten es, die Tanzflächen der damaligen Discotheken direkt zu erobern. Schließlich hatten die Trägerinnen der Kleider von Charleston absolute Beinfreiheit und konnten sich dementsprechend locker und bequem bewegen – und das ist auch heute noch so. Denn: der mondäne Look von damals kommt zurück.

Auffallend schön wirken die modernen Charlestonkleider in dezentem Schwarz! Und wer etwas Mut hat, der trägt das Ganze in Kombination zu Federboa, Perlenkette und kurzen Handschuhen – dieser Look ist perfekt! Dazu angesagt sind goldene und silberne Accessoires – z.B. die typischen Stirnbänder. Tipp: ein Gürtel umspielt die Hüften und betont diese auf positive Art & Weise! So gestylt, werden die Charlestonkleider zur perfekten Abendgarderobe und zum Hingucker bei jedem Anlass. Wichtig: den roten Kussmund und die Smokey-Eyes nicht vergessen! Die perfekte Frisur aus der Zeit: der Bubikopf oder auch die Wasserwelle.

Übrigens: bekannte Designer – wie Stella Mc Cartney und Escada – haben sich von dem Look der Charlestonkleider inspirieren lassen. Die beliebte Bekleidungskette H&M nahm sie kurzerhand in ihre Kollektion auf und verkaufte die Kleider in der ganzen Welt.